Unternehmertum

19
Dezember
Wie Sie mit der Gewinnpotential Analyse den ersten Schritt zu einem realistischen Businessplan machen
 
Für einen Businessplan brauche ich 2 Sachen:
 
1)      Die Ausgangslage
2)      Das Ziel wo es mit der Firma hingehen soll.
 
WTS BusinessangelDie Ausgangslage der Firma erhalte ich aus den Finanzdaten und den Aufzeichnungen des Unternehmers. Das sollte kein so großes Problem darstellen.
Diese Daten füge ich in der ersten Spalte der Gewinnpotential Analyse ein.
 
Nehmen wir zum Beispiel ein Cafe Restaurant welches folgende Eckdaten hat:
 
Am Tag im schnitt 50 Kunden.
Diese Kunden machen im Schnitt € 8,- Umsatz
 
(Wenn Sie mich fragen „Woher bekommen ich diese Daten?“ – Messen Sie!,  Meine Klienten fangen mit dem messen und aufzeichnen am ersten Tag unseres Coachings an. Denn nur wenn ich weiß was in der Firma passiert, kann man sich überlegen wo man ansetzen kann!)
 
Nun weiter, dieses Cafe Restaurant hat einen relativen hohen Stammkundenanteil, die Kunden kommen ca. 15-mal pro Monat ins Lokal.
Die variablen Kosten (der Wareneinsatz) beträgt da mehr Cafe und kleine Speisen verkauft werden 30%.
 
Die Fixkosten sind € 5000, darin enthalten ist die Miete, das Personal und sonstiges.
 
Wenn ich diese Daten in die Gewinnpotential Analyse eingebe, ergibt sich folgendes Bild:
 
Gewinnpotential
 
Ein Verlust von Euro 800,- was sich auch in der Kassa widerspiegelt (Daten sind ungefähr von einem realistischen Beispiel übernommen worden)
 
Jetzt kann man die mittlere Spalte nutzen um in Prozentangaben in + oder – mögliche Veränderungen durchspielen.
 
Beispiel:
 
1)      Der Besitzer versucht durch mehr Aktivitäten und Werbung 5 neue Kunden/ Tag ins Lokal zu bringen. – Daher gebe ich 10% Steigerung ein (bei 50 Kunden sind 10% 5)
2)      Er versucht weiters durch Kombiangebote wie Kaffee und Kuchen, den Umsatz um 10% zu erhöhen – Ein Kunde gibt jetzt im Schnitt 8,80 aus
3)      Die Fixkosten werden durch Verhandlungen mit dem Vermieter für um 5 % gesenkt – der Vermieter verzichtet im nächsten Jahr auf 250,- Euro.
 
Gewinnpotential
 
Durch diese Änderungen würde sich statt eines Verlustes von 800 Euro pro Monat ein Gewinn von 332 Euro ergeben. Noch immer nicht gewaltig. Aber:
 
Der Lokalbesitzer ist sich sicher diese Maßnahmen umsetzen zu können. Und zwar relativ rasch. Das ist einer der wichtigsten Punkte! Es hat keinen Sinn absurde Maßnahmen einzuplanen die keiner für möglich hält und höchst wahrscheinlich nie umgesetzt werden können.
 
Und 2. Man hat einen Fixen Aufgabenkatalog den man abarbeiten kann! Es gibt schon Schritte die man umsetzten kann – mit dem Vermietersprechen. Die Kombiangebote einführen,..
 
Das heißt man steht nicht mit einem Budget aus reinen zahlen dar und weiß nicht wo man ansetzten soll.
 
Wie gesagt das ganze ist einmal ein erster schritt – um es noch mehr zu verfeinern oder einen Businessplan daraus zu machen bedarf es natürlich vieler weiterer Schritte – aber man hat zumindest relativ rasch einen Überblick und eine Zielrichtung.
 
Wenn man die jetzt in die genauen Daten der Firma einbaut mit den monatlichen Schwankungen, den sonstigen Liquiditätsveränderungen in den einzelnen Monaten erhält man ein sehr genaues Ziel. Wo es dann auch Sinn macht es regelmäßig zu kontrollieren. (der 2 Wichtige Punkt: regelmäßige Kontrolle)
 
So versuchen Sie es auch - hier gehts zum Gewinnpotential Formular

  

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18
Dezember

 Heute habe ich ein Tool auf der Seite veröffentlicht, welches bei der Erstellung von Budgets hilft.

Wenn Sie also in nächster Zeit einen Businessplan oder das kommende oder laufende Budget erstellen ist das sicherlich eine großartige Hilfe.

Es ermöglicht relativ rasch verschiedene Szenarien der Firma durchzuspielen und zu sehen wie sich Maßnahmen auswirken können. 

Probieren Sie es einmal hier http://www.unternehmertipps.com/tools/gewinn-potential .

Ich werde auch ein Video erstellen, welches zeigt wie ich dieses kleine Tool nutze.

Viel Spaß.

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19
November

Immer wieder ist es verblüffend festzustellen, wie wenig Menschen über ihr persönliches Lebensziel wissen. Dieses Ziel sollte doch aber das wichtigste sein, was man weiß. In der Tag gewinnen die Menschen, die ihr persönliches Hauptziel genau kennen, aus dieser Erkenntnis Kraft, Mut und Motivation. Anders gesagt: die Erkenntnis wird zur Antriebskraft und zu dem Kompass, mit dem sie dieses Ziel erreichen.
Das E-Myth Programm steht unter dem Leitgedanken, dass die Firma dem Leben und nicht Ihr Leben der Firma dienen soll. Aus diesem Grunde fragt die E-Myth-Akademie nicht zuerst nach Wachstums- und Renditewerten, sondern nach dem ganz persönlichen Ziel. Aus der Antwort ergeben sich die Konsequenzen für die Unternehmensführung fast wie von selbst.
Zunächst aber gilt es eine präzise und für Sie persönlich zutreffende Antwort zu finden. E-Myth schlägt Ihnen hierzu einen fünfstufigen Prozess vor, durch den Sie zu der für Sie persönlich gültigen Antwort gelangen. Versuchen Sie einmal probeweise diesen Prozess zu durchlaufen.
Der erste Schritt besteht in der Frage, was Sie ablehnen. Was verursacht Ihnen Frustrationen, Stress und Ärger? Machen Sie sich eine Liste und heben Sie aus der Liste die fünf oder sechs Dinge heraus, die für Sie wirklich indiskutabel sind. Fragen Sie nicht warum und wieso! Stellen Sie einfach die für Sie gültigen Fakten fest.
Der zweite Schritt geht aus dem ersten hervor. Was wünschen Sie sich? Was ist Ihnen wichtig? Nehmen Sie sich ausreichend Zeit, um die für Sie gültige Antwort zu finden. Lassen Sie sich nicht von dem beeinflussen, was gerade angesagt und in ist. Nur ihre persönlichen Wertvorstellungen, ihre innersten Wünsche zählen. Haben Sie den Mut zum Traum! Denn bei der Frage geht es um ein Ziel, nicht um dessen Realisierung. Seien sie deshalb ruhig ein wenig kühn.ihre persönlichen Wertvorstellungen, ihre innersten Wünsche zählen. Haben Sie den Mut zum Traum! Denn bei der Frage geht es um ein Ziel, nicht um dessen Realisierung. Seien sie deshalb ruhig ein wenig kühn.
In dem folgenden dritten Schritt kalkulieren Sie ein wenig mit der Realität. Setzen Sie bei den Zielen Prioritäten und fragen Sie nach Hindernissen.
Hier müssen Sie auch ein wenig selbst kritisch sein und auch fragen, ob und wie Sie selbst zu einem Hindernis beitragen. Bisweilen verursacht man selbst das Hindernis, an dem man hängen bleibt. Hier ist es besonders wichtig, klar zu sehen.
Nachdem Sie so viel über Ziele nachgedacht haben, machen Sie einen Sprung in die weitere Zukunft und schreiben Sie ihren eigenen Nekrolog. Wie wünschen Sie sich, dass er aussehen soll? Was soll er hervorheben? Welche Leistungen, Eigenschaften, Ereignisse? Was soll einmal in Ihrem Lebens besonders wichtig gewesen sein?
Nach diesen vier Schritten können Sie die letzte, die entscheidende und eigentliche Frage stellen: Was ist mein Hauptziel? Die vier Fragen haben Sie für die Antwort vorbereitet. Die Antwort müssen Sie sich allerdings selbst geben und nur ihr inneres Gefühl kann ihnen sagen, ob und wann Sie die Antwort gefunden haben.
Entscheidend ist: das individuelle Hauptziel muss tatsächlich das für Sie persönlich gültige wichtigste Ziel in ihrem Leben sein. Nichts anderes zählt.
Formulieren Sie dieses Ziel möglichst präzise. Sie benötigen nicht viele Worte, sondern nur einen, zwei klare Sätze. Bedenken Sie: es ist Ihr Ziel in Ihrem einmaligen Leben. Nichts anderes.

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