Preisgestaltung trainieren

November 19, 2009

Nutzen Sie mit der Saldo-Preis-Tabelle das passende Hilfswerkzeug!

Der Preis für die eigenen Produkte und Dienstleistungen soll nicht nur kostendeckend sondern sogar gewinnbringend für den Unternehmer sein sowie Neuinvestitionen in das Unternehmen ermöglichen. Gleichzeitig muss der Preis aber auch die Kunden ansprechen. Diese Gratwanderung gehen Unternehmer nicht nur zu Beginn ihrer Selbstständigkeit. Preise sollten laufend verifiziert und angepasst werden.
Bei der Preisgestaltung treffen Marketing und Finanzmanagement aufeinander. Nur mit Daten und Informationen aus beiden Bereichen können die Preise für Dienstleistungen und Produkte effektiv gestaltet werden. Diese Preise werden auch für den Kunden akzeptabel sein, weil sie das Gefühl haben, für ihr Geld einen entsprechenden Gegenwert zu bekommen.
Und wie findet sich nun der richtige, der effektive, der optimale Preis?

Zitat aus dem Nefischer Unternehmercoaching
Der „Heilige Gral“ des Unternehmertums ist eine narrensichere Formel für die Preisgestaltung. Jeder wünscht sich die Antwort auf die Frage: „Was ist der richtige Preis für mein Produkt – der Preis, bei dem meine Firma die meisten Kunden anspricht und die höchsten Gewinne erzielt?“ Der Heilige Gral wurde nie gefunden. Und die narrensichere Formel ebensowenig.

Ich kann Ihnen gleich vorweg sagen: Preisgestaltung ist keine Wissenschaft. Sie ist eine Fertigkeit! Mit der Saldo-Preis-Tabelle erhalten Sie bei mir gleich das richtige Instrument für diese Fertigkeit in die Hand. Achtung: Die Saldo-Preis-Tabelle ist keine Formel, welche die richtige Antwort herbeizaubert. Aber sie ist das richtige Werkzeug, um über die Frage der Preisgestaltung nachzudenken. Mit der Saldo-Preis-Tabelle können Sie die verschiedensten Szenarien zur endgültigen Entscheidungsfindung durchprobieren – und bei den verschiedenen Ergebnissen die Folgen etwa für das Marketing und die Finanzen überlegen.

Die vier Schlüsselwerte für die Benutzung der Tabelle sind:

  • Stückpreis
  • Verkaufsmenge
  • Variable Stückkosten
  • Gesamte Fixkosten

Alle Werte kommen direkt aus den eigenen Buchhaltungsdaten! Der Rest ist einfache Mathematik. Tragen Sie die aktuellen Daten in die Tabelle ein. So erstellen Sie eine “Grundlinie”. Aus dieser erkennen Sie die wichtige Beziehung zwischen Preisgestaltung, Umsätzen und Kosten. Und mit dieser Beziehung, mit diesem Schema können Sie dann beliebig viele „Was wäre wenn“-Fragen durchspielen. Was wäre beispielsweise, wenn eine Preiserhöhung von € 3,00 die Verringerung der Stückzahlen von 25.000 auf 22.000 Stück auslösen würde? Reichen dann die Gewinne noch gerade so – oder erreiche ich so sogar eine bessere Gewinnschwelle?
Keine Frage, manche Dinge müssen nach wie vor geschätzt werden, etwa möglichen negativen Auswirkungen auf Stückzahlen und jedes Szenario hängt vom Wissen des Unternehmers über die eigene Firma und die Märkte ab. Beschäftigen Sie sich mit der Frage der Preisgestaltung – und Sie werden Ihre Fertigkeit trainieren und verbessern.
Nutzen Sie die Saldo-Preis-Tabelle und probieren Sie gleich einige Überlegungen aus.

2009 jetzt analysieren und Steuern sparen

November 9, 2009

Das Jahresende rückt unaufhaltsam näher. Jetzt ist es hoch an der Zeit den bisherigen Jahresverlauf zu betrachten und das Jahresergebnis hochzurechnen. Liege ich im Plan? Erwirtschafte ich vielleicht höhere Gewinne als erwartet oder bin ich gar am Abrutschen? Nur wenn Sie Ihre Zahlen kennen, können Sie rechtzeitig geeignete Maßnahmen setzen. Und zwar bei positiven Ergebnissen genauso wie bei negativen. Eine Investition, die für das nächste Jahr geplant ist, könnte etwa steuerschonender noch heuer getätigt werden. Oder umgekehrt…
Johannes NefischerMein Rat: Sprechen Sie genau jetzt mit Ihrem Steuerberater!
Gleichzeitig beginnt jetzt auch die Zeit der Budgetplanung und der generellen Planung für das nächste Jahr. Informationen zur Preiskalkulation finden Sie in den nächsten Tagen auf dieser Webseite.

Informationsmarketing: Vom Verkäufer zum Berater

November 5, 2009

Das Verkaufen selbst ist für viele Unternehmer nach wie vor eine Hürde. Die meisten fühlen sich in der Rolle des Beraters, des Problemlösers für ihre Kunden deutlich wohler. Genau so ist Informationsmarketing aufgebaut.

Nicht viele können von sich behaupten, sie könnten „einem Eskimo einen Kühlschrank verkaufen“. Im Gegenteil, die wenigsten fühlen sich zum Verkäufer im herkömmlichen Sinn berufen. Sie fühlen sich am wohlsten, wenn sie mit dem Kunden die individuellen Probleme definieren und dafür die beste Lösung finden können.
Bei verkaufsbasiertem Marketing stehen die Produkte und Dienstleistungen im Mittelpunkt. Der Kunde muss quasi überredet werden, hier zu kaufen. Informationsmarketing hingegen erreicht die Kunden auf einer persönlichen Ebene. Man erzählt dem Kunden von seinem Problem, gibt Hintergrundinformationen und vermittelt so die eigene Professionalität.

Ein Beispiel: Firma A und Firma B verkaufen beide Heizöl.
Firma A setzt auf verkaufsbasiertes Marketing. Ihre Message: Mein Heizöl ist das beste/billigste/umweltschonendste, mit meinem Heizöl ist ihnen warm etc. Kauft bei mir.

Firma B setzt auf Informationsmarketing. Ihre gesamte Kommunikation nach außen ist auf Information aufgebaut, etwa zum Thema: „Worauf man bei Heizöl achten sollte“. Darin werden allgemein die verschiedenen Heizöltypen mit ihren Vor- und Nachteilen erklärt. Diese Firma vermittelt deutlich: Wir kennen Heizöl. Bei uns werden Sie gut beraten.

Erste Schritte im Informationsmarketing
Als Grundlage für gutes Informationsmarketing müssen Sie zuerst ein aktuelles, möglichst allgemeines Problem Ihrer Zielgruppe finden. Mit professioneller Unterstützung eines Marketingberaters und guten Textern zeigen Sie Ihren Kunden, dass Sie ihre Bedürfnisse und Probleme verstehen und die beste Lösung dafür haben. Dann muss „Verkaufen“ fast gar nicht mehr stattfinden und Preisdiskussionen werden kaum oder nur sekundär geführt. Sie positionieren sich in der gesamten Kommunikation mit dem Kunden als Problemlöser statt als Verkäufer.

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