Ohne Sie würde es meine Firma definitiv nicht mehr geben !!!!!
Mit der Gewinnpotential Analyse zum Budget
Dezember 19, 2008
Wie Sie mit der Gewinnpotential Analyse den ersten Schritt zu einem realistischen Businessplan machen
Für einen Businessplan brauche ich 2 Sachen:
1) Die Ausgangslage
2) Das Ziel wo es mit der Firma hingehen soll.
Die Ausgangslage der Firma erhalte ich aus den Finanzdaten und den Aufzeichnungen des Unternehmers. Das sollte kein so großes Problem darstellen.Diese Daten füge ich in der ersten Spalte der Gewinnpotential Analyse ein.
Nehmen wir zum Beispiel ein Cafe Restaurant welches folgende Eckdaten hat:
Am Tag im schnitt 50 Kunden.
Diese Kunden machen im Schnitt € 8,- Umsatz
(Wenn Sie mich fragen „Woher bekommen ich diese Daten?“ – Messen Sie!, Meine Klienten fangen mit dem messen und aufzeichnen am ersten Tag unseres Coachings an. Denn nur wenn ich weiß was in der Firma passiert, kann man sich überlegen wo man ansetzen kann!)
Nun weiter, dieses Cafe Restaurant hat einen relativen hohen Stammkundenanteil, die Kunden kommen ca. 15-mal pro Monat ins Lokal.
Die variablen Kosten (der Wareneinsatz) beträgt da mehr Cafe und kleine Speisen verkauft werden 30%.
Die Fixkosten sind € 5000, darin enthalten ist die Miete, das Personal und sonstiges.
Wenn ich diese Daten in die Gewinnpotential Analyse eingebe, ergibt sich folgendes Bild:

Ein Verlust von Euro 800,- was sich auch in der Kassa widerspiegelt (Daten sind ungefähr von einem realistischen Beispiel übernommen worden)
Jetzt kann man die mittlere Spalte nutzen um in Prozentangaben in + oder – mögliche Veränderungen durchspielen.
Beispiel:
1) Der Besitzer versucht durch mehr Aktivitäten und Werbung 5 neue Kunden/ Tag ins Lokal zu bringen. – Daher gebe ich 10% Steigerung ein (bei 50 Kunden sind 10% 5)
2) Er versucht weiters durch Kombiangebote wie Kaffee und Kuchen, den Umsatz um 10% zu erhöhen – Ein Kunde gibt jetzt im Schnitt 8,80 aus
3) Die Fixkosten werden durch Verhandlungen mit dem Vermieter für um 5 % gesenkt – der Vermieter verzichtet im nächsten Jahr auf 250,- Euro.

Durch diese Änderungen würde sich statt eines Verlustes von 800 Euro pro Monat ein Gewinn von 332 Euro ergeben. Noch immer nicht gewaltig. Aber:
Der Lokalbesitzer ist sich sicher diese Maßnahmen umsetzen zu können. Und zwar relativ rasch. Das ist einer der wichtigsten Punkte! Es hat keinen Sinn absurde Maßnahmen einzuplanen die keiner für möglich hält und höchst wahrscheinlich nie umgesetzt werden können.
Und 2. Man hat einen Fixen Aufgabenkatalog den man abarbeiten kann! Es gibt schon Schritte die man umsetzten kann – mit dem Vermietersprechen. Die Kombiangebote einführen,..
Das heißt man steht nicht mit einem Budget aus reinen zahlen dar und weiß nicht wo man ansetzten soll.
Wie gesagt das ganze ist einmal ein erster schritt – um es noch mehr zu verfeinern oder einen Businessplan daraus zu machen bedarf es natürlich vieler weiterer Schritte – aber man hat zumindest relativ rasch einen Überblick und eine Zielrichtung.
Wenn man die jetzt in die genauen Daten der Firma einbaut mit den monatlichen Schwankungen, den sonstigen Liquiditätsveränderungen in den einzelnen Monaten erhält man ein sehr genaues Ziel. Wo es dann auch Sinn macht es regelmäßig zu kontrollieren. (der 2 Wichtige Punkt: regelmäßige Kontrolle)
So versuchen Sie es auch – hier gehts zum Gewinnpotential Formular
Ihr Kommentar:




